HASE HASE
oder
SIND SIE NOCH ZU RETTEN?
von Coline Serreau
Eine Komödie oder utopisches Märchen
Regie: Margit Wierer und Stefan Wiemers
Turbulent geht es zu bei Familie Hase. Auf engem Raum leben sie zusammen, zunächst Mama und Papa Hase, die älteste Tochter Babette und ihr kleiner Bruder Hase Hase – so genannt, weil er mit 2 Schneidezähnen zur Welt kam.
Die politischen Verhältnisse werden von den Ministerpräsidenten schöngeredet in einer Zeit der wirtschaftlichen Not, in der steigende Preise und Arbeitslosigkeit das Leben erschweren.
Das Geld ist knapp, aber Mama Hase hat gelernt, zu improvisieren und ist nur zu gerne bereit, sich nicht durch die sich stetig verschlimmernden Verhältnisse beeindrucken zu lassen.
Sie weiß ihre beiden Töchter Lucie und Marie verheiratet und versorgt und Babette wird einmal als Ärztin gut verdienen. Ihr Sohn Jeannot hat eine sichere Arbeitsstelle in Brüssel, auf Papa wartet eine Gehaltserhöhung und Hase besucht das Gymnasium….
Alles scheint geregelt, bis dann das ganze Arrangement wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt: Die Töchter trennen sich von ihren Männern, Jeannot ist auf der Flucht vor der Polizei und alle flüchten wieder heim zu Mama. Auch die einsame Nachbarin findet dort noch Unterschlupf.
Doch „davon geht die Welt nicht unter..“ – Mama findet für alles eine Lösung.
Und sie bleibt – die Lust am Leben. Alle halten zusammen, es wird - trotzdem - gesungen und getanzt.
Das Lachen ist stärker als die Verzweiflung und zum Schluss kommt die Rettung von unerwarteter Seite.